CDU Gemeindeverband Hövelhof

Initiative will Lärmschutz

Gespräch mit Staatssekretär Günter Kozlowski

Die Bürgerinitiative »Lärmschutz an der A 33 in Hövelhof« lässt nicht locker. Jetzt haben ihre Vertreter Staatssekretär Günter Kozlowski ihre Forderungen vorgetragen.

Im Dezember hatte die Initiative den Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann um Unterstützung bei dem Wunsch nach aktivem Lärmschutz gebeten. Viele Anwohner längs der Autobahn haben unter Berücksichtigung der aktuellen Zahlen aus einem Lärmschutzgutachten der Gemeindeverwaltung ein Anrecht auf Lärmschutz und haben Anträge bei der Bezirksregierung Detmold gestellt.
Auf Einladung von Dr. Linnemann fand nun ein Gespräch zum aktuellen Sachstand im Hövelhofer Rathaus mit dem Staatssekretär im NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr, Günter Kozlowski, statt. Als Ortskundiger konnte Kozlowski sehr gut den Wunsch der Bürger nach aktiven Lärmschutz, wie er auf dem Gemeindegebiet Schloß Holte Stukenbrock und Paderborn bereits gegeben ist, nachvollziehen.
Er betonte jedoch, dass dem Land durch die rechtlichen Gegebenheiten nicht viel Spielraum bleibe. Kozlowski machte deutlich, dass das Land sehr genau und intensiv die Ansprüche der Bürger prüfe. Diese Prüfung werde zurzeit durch den zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW durchgeführt. Sie diene dann als Grundlage der Entscheidung für die Bezirksregierung Detmold. Da diese Prüfung nun schon einige Zeit in Anspruch nimmt und die Einspruchsfristen bald ablaufen, drängen die Vertreter der Bürgerinitiative, Edeltraud Rampsel und Hartmut Wiethof, auf einen schnellen Abschluss der Prüfung.

Weiterhin gaben die Vertreter der Bürgerinitiative Kozlowski mit auf dem Weg, politische Weitsicht an den Tag zu legen, da sich mit dem Lückenschluss der A 33 bei Osnabrück das Verkehrsaufkommen stark erhöhen werde und dann automatisch weitere Anwohner ein Anrecht auf Lärmschutz hätten. »Wenn man dann noch weiß, dass die WHO weit schärfere Grenzwerte für Lärmbelästigung zu Grunde legt als unsere Gesetzeslage heute hergibt, kann es nur eine Lösung geben, die da heißt: Aktiver Lärmschutz an der A 33«, so das Fazit aus Sicht der Hövelhofer.