CDU Gemeindeverband Hövelhof

Rahmenplan zur Umgestaltung des Schul- und Sportzentrums: Bürgerbeteiligung einleiten, Finanzierungsmodell eines integrierten Ortskernkonzept prüfen

Entscheidung in Ratssitzung am 14.12.2023

Auch wenn die Haushaltslage der Kommunen die Spielräume verengen wird, wird an der weiteren Entwicklungs Hövelhofs geplant. In den Fokus gerät jetzt das Gelände des Schul- und Sportzentrums. Das Hallenbad wird durch eine private Initiative errichtet und liegt gut im Zeitplan. Die Initiatoren wünschen sich eine Eröffnung Ende August 2024. Das abgängige Soccerfeld wird anschließend auf dem Gelände errichtet werden - eine Förderung ist bereits vorgesehen. Für die Realschule wird gegenwärtig ein Anbau geplant. Was passiert jetzt mit dem abgängigen Hallenbad? Wie sieht der Bedarf an Sporthallen der Zukunft aus? Jetzt soll eine weitere Bürgerbeteiligung für die Planung des Geländes angestrebt werden.

1. Die Rahmenplanung zur Umgestaltung des Schulzentrums ist unter Einbindung der Bürgerschaft in Planungswerkstätten oder anderen offenen Beteiligungsformaten durchzuführen.

2. Die Gemeindeverwaltung prüft, inwieweit über die Erstellung einer Rahmenplanung alsintegriertes Entwicklungskonzept nach Art des Ortskernkonzeptes (ISEK) Fördermittel für dieUmgestaltung des Schul- und Sportzentrums akquiriert werden können..

Begründung:

Für die Umgestaltung des Schulz- und Sportzentrums beabsichtigt die Gemeindeverwaltung einenRahmenplan zu erarbeiten. Im Haushaltsplan für das Jahr 2024 sind Mittel für verschiedeneniederschwellige Maßnahmen und Planungskosten eingeplant. So wird das Soccerfeld auch durch eineFörderung aus dem LEADER-Programm co-finanziert werden können. Nach dem der Bau des neuenSennebades weit fortgeschritten ist und mit einer Eröffnung bereits im Jahr 2024 zu rechnen ist gilt es jetzt,den weiteren Planungsprozess anzustoßen.

Mit der digitalen Zukunftswerkstatt wurden bereits Jugendliche in den Neugestaltungsprozess eingebunden.Erste Gespräche mit Vertretern der ansässigen Schulen über zukünftige Bedarfe und Eigenschaften vonSchulhofflächen haben ebenfalls bereits stattgefunden.

Zur finalen Planung der zukünftigen Gestaltung des Umfeldes des Schul- und Sportzentrums ist darüberhinaus die Festlegung weiterer Rahmenbedingungen erforderlich. Vor diesem Hintergrund ist aktuell die Zukunft sowohl der Turnhalle neben dem alten Hallenbad als auch der Dreifachturnhalle noch ungewiss.

Das alles gilt es langfristig zu überdenken. Im Rahmen des Ortskernkonzeptes konnten Zuschüsse vonseinerzeit bis zu 70 % für die Quartiersplanung des Ortskernes generiert werden. Es gilt jetzt zu prüfen, obfür das Schul- und Sportzentrum als Quartier eine vergleichbare städtebauliche Förderung aktiviert werdenkann. Die Gemeinde hat dabei gute Erfahrungen gesammelt, die Bürgerschaft in einem geeignetemBeteiligungsformat zur Gestaltung des Quartiers einzubinden.

Neben dem Raumbedarf der Sporthallen sollen auch raumgestalterische Fragen hinsichtlich der Erschließung beantwortet werden.

Gleichzeitig gilt es zu prüfen, ob andere Zuschussprogramme herangezogen werden können, um das Aarealzu überplanen.