CDU Gemeindeverband Hövelhof

Traditionsveranstaltung der Hövelhofer CDU: Heringsessen

Dr. Georg Schneider stellt Arbeitsgemeinschaft Notarztmedizin (AGN) vor

 Zum traditionellen politischen Aschermittwoch hat die CDU auch in diesem Jahr wieder Mitglieder und Interessierte in das Bürgerhaus in Espeln eingeladen. In diesem Jahr konnte man Dr. Georg Schneider als Referenten gewinnen, der in seinem Vortrag die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Hövelhofer Notarztversorgung betonte.

Nach dem Besuch des Aschermittwoch-Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz-Jesu zu Espeln begrüßte CDU Vorsitzender Udo Neisens die rund 60 erschienenen Interessierten zu der „originalen Aschermittwoch-Veranstaltung Hövelhofs“. In seiner Einführung erinnerte er an die gute Zusammenarbeit mit der schwarz-gelben Landesregierung, die der Sennegemeinde viel Rückenwind verliehen habe, sodass in dieser Legislatur viele Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.
 
 Leider sei dieser Rückenwind seitens des Landes mit der rot-grünen Regierung abgeflaut, sodass bestehende Entwicklungspotenziale für die Sennegemeinde nicht ausgenutzt werden können. Dies unterstreiche der aktuelle Landesentwicklungsplan eindrucksvoll.

Weiterhin lobte Neisens die Hövelhofer Schullandschaft. So habe man „ein gut funktionierendes Schulsystem“ welches von der Hövelhofer CDU „finanziell auf vieles vorbereitet ist“. Zudem unterstrich der Vorsitzende, dass Hövelhof gute Bildung benötige, die es allerdings mit den jetzigen Schulen bereits gibt. Letztendlich entschieden aber die Eltern durch ihr Anmeldeverfahren, wie sich die Hövelhofer Schullandschaft in Zukunft entwickle.
 
An diesem Abend, an dem es traditionell ein tolles Heringsgericht gab, war Dr. Georg Schneider als Gastredner geladen, um die notärztliche Versorgung der Sennegemeinde vorzustellen. Anlässlich einer Spendenaktion zur Anschaffung eines neuen Beatmungsgerätes, laut Dr. Schneider „das Iphone 6 der Beatmungsmedizin“, stellte er die Arbeit und das Aufgabenspektrum der AGN dar. So habe man im abgelaufenen Jahr 1600 Einsätze absolviert, bei denen man durch das Hövelhofer Rettungspersonal im Schnitt fünf Minuten eher eintraf, als dies durch die Paderborner Kollegen bewerkstelligt hätte werden können. Dies sei ein echter Lebensgarant, wenn man bedankt, dass nach einem Herzinfarkt die Überlebenschance pro Minute um 10% abnimmt.
 
Dieses tolle Ergebnis kann nur durch die zwei Standortstrategie und die First-Responder-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr erzielt werden. Zudem lobte er die Ausstattung der Hövelhofer Notärzte, die eine bessere Verknüpfung zwischen der Notarztmedizin vor Ort und der Weiterversorgung im Krankenhaus gewährleiste. Dies führt vor allem zu der Verhinderung bzw. Verringerung von „präklinischen Schäden“. 
 
Deshalb sei auch die Anschaffung eines neuen Beatmungsgerätes so wichtig. Bei Transportzeiten von bis zu 60 Minuten in das nächstgelegene verfügbare Krankenhaus sei dieses unerlässlich, zumal sich die Kosten pro Einwohner pro Jahr umgerechnet auf einige Cent beliefen.
 
Zum Abschluss eines informativen Abends hatte unser Bürgermeister noch einmal das Wort. Er kristisierte die Arbeit der rot grünen Landesregierung, welche „nur ihre Rechenbeispiele sieht, nicht aber pragmatische Ansätze“.
„So sei Hövelhof im Wappen grün geprägt, nicht aber im Herzen“.
Weiterhin unterstrich er, dass er sich auf in Zukunft mit voller Leidenschaft für die positive Zukunft der Sennegemeinde einsetzen werde und versuchen wird, trotz aller Widerstände seitens des Landes, Hövelhof weiter zu entwickeln.