Die Hövelhofer CDU hat den Besuchstag von Carsten Linnemann unter das Motto "Leben live in Hövelhof" gestellt. Hövelhof hat sich dem Bundestagskandidaten in seiner Vielfalt vorstellen können. Unsere Heimatgemeinde kann nicht nur als starker Wirtschaftsstandort punkten, sondern hat auch eine ausgezeichnete soziale Infrastruktur.
Begonnen hatte der Tag mit einem Frühstück mit Arbeitnehmern in der Firma Kaimann Tiefbau. Hier stellte sich unser Bundestagskandidat den Fragen der Anwesenden. Carsten Linnemann und sein Team hatten im Anschluss in Begleitung örtlicher CDU-Vertreter Gelegenheit, den Betrieb Kaimann Tiefbau näher kennen zu lernen.
Danach folgte der Besuch des Kindergartens St. Johannes an der Schloßstraße. Die Delegation wurde hier von der Leiterin Ingrid Winzig, dem Kirchenvorstand Hubert Vullhorst, Vikar Matthias Kamphans und Gemeindereferent Bertold Filthaut empfangen. Die Einrichtung, die gerade als Familienzentrum zertifiziert worden ist, stellte sich als moderne Einrichtung in katholischer Trägerschaft vor. Nach der Besichtigung der Einrichtung wurden die Gäste über die Entwicklung des Familienzentrums, dass als Verbundeinrichtung gemeinsam mit dem Kindergarten St. Franziskus konzipiert ist, informiert. Dieser Kindergarten wurde im Anschluß besichtigt.
Frau Maria Blank stellte während des folgenden Besuchspunktes das Caritas Altenzentrum vor. Die Besucher konnten sich von der Qualität der Küche während des gemeinsam eingenommenen Mittagessens überzeugen. Frau Blank stellte während der Besichtigung des Hauses insbesondere das Ehrenamt heraus. Mehr als 100 Freiwillige engagieren sich dort. Auch der Sozialraum sei hervorragend: "Hier kennt jeder jeden", so Frau Blank.
Den Abschluss des umfassenden Besuchsprogrammes bildete das Holzheizkraftwerk Hövelhof. Heinz Josef Rodehuth und Rolf Henrichsmeyer stellten die Konzeption ihrer Anlage vor. In diesem Betrieb werden Holzreste verfeuert und Energie gewonnen. Ein benachbarter Betrieb nutzt bereits die entstehende Abwärme. Auch andere Betriebe haben ihr Interesse an der Nutzung der entstehenden Energie bekundet.
Nicht nur ökologische Gründe sondern auch ökonomische Vernunft seien Triebfeder der Investoren gewesen. Für die Anwohner hat sich die Emissionssituation durch das Abschalten veralteter Verfeuerungsanlagen deutlich verbessert. Hövelhof als Energiestandort - das sei ein interessantes Zukunftskonzept, so Udo Neisens abschließend.
Auch Carsten Linnemann konnte interessante und neue Gesichtspunkte unserer aufstrebenden Heimatgemeinde kennenlernen, die ihm wertvolle Hinweise für seine zukünftige Arbeit in Berlin geben.