CDU Gemeindeverband Hövelhof

Chancen und Risiken einer Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AG

Vorabbericht

Bürgermeister Michael Berens (CDU), Gemeindekämmerer Klaus Dieter Borgmeier und Fraktionsvorsitzender Wilfried Lappe (CDU) berichteten den interessierten Bürgerinnen und Bürger über die mögliche Rekommunalisierung der hiesigen EON Westfalen Weser AG.

Viel Gesprächsstoff auf der CDU-Bürgerinformation: Chancen und Risiken einer Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AGViel Gesprächsstoff auf der CDU-Bürgerinformation: Chancen und Risiken einer Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AG

 

Bürgermeister Michael Berens (CDU), Gemeindekämmerer Klaus Dieter Borgmeier und Fraktionsvorsitzender Wilfried Lappe (CDU) berichteten den interessierten Bürgerinnen und Bürger über die mögliche Rekommunalisierung der hiesigen EON Westfalen Weser AG.

 

Dabei stellte Berens die Chancen einer solchen Übernahme durch die Kommunen heraus, betonte gleichzeitig allerdings auch, dass man ein unternehmerisches Restrisiko nicht in Gänze ausschließen könne.

Eine abschließende Bewertung über den Erfolg beziehungsweise Misserfolg könne man frühestens in 20 bis 25 Jahren treffen.

So könne Hövelhof im Zuge einer solchen Rekommunalisierung 1,9% der Anteile des neuen Konzerns erwerben und somit in einem gewissen Umfang auch Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen.

Gemäß aller Prognosen könne die Sennegemeinde eine solche Investition ohne Aufstockungen aus dem Gemeindehaushalt stemmen.

So könne die Sennegemeinde in etwa 25 Jahren mit einer erheblichen Dividende des Unternehmens den Haushalt weiter stärken.

 

Gemeindekämmerer Borgmeier schloss sich Berens an, stellte allerdings ebenfalls heraus, dass ein Restrisiko immer bestehe, auch wenn die zukünftige Entwicklung des Unternehmens positiv aussehe. Wichtig sei, dass das neue Unternehmen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werde und kein Spielball der Politik werde.

 

Der Fraktionsvorsitzende der Hövelhofer CDU, Wilfried Lappe, betonte, dass dieses Thema sehr komplex sei. „Für alle Gemeinderatsmitglieder ist dies eine Herkules-Aufgabe“, so Lappe. Der geplanten Rekommunalisierung zeigte er sich allerdings offen.