Rekommunalisierung der Stromversorgung?

Senne-CDU informiert sich auf Klausurtagung

03.12.2012, 10:00 Uhr | Wilfried Lappe, Christian Berg | Hövelhof
Informationen aus erster Hand: Udo Neisens (CDU Hövelhof), Michael Heitkamp (EWA), Wilfried Lappe ( CDU Hövelhof), Michael Wippermann (EWA), Bürgermeister Michael Berens (v.l.).
Informationen aus erster Hand: Udo Neisens (CDU Hövelhof), Michael Heitkamp (EWA), Wilfried Lappe ( CDU Hövelhof), Michael Wippermann (EWA), Bürgermeister Michael Berens (v.l.).

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Hövelhof hat sich im Rahmen der Haushaltsberatungen ausführlich mit dem Thema Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AG (EWA) beschäftigt. Die Referenten Michael Heitkamp (Finanzvorstand EWA) und Michael Wippermann (Prokurist EWA) stellten die aktuellen Planungen zur Herauslösung des Unternehmens aus dem E.ON-Konzern vor. Chancen und Risiken wurden gegenüber gestellt und abgewogen.

Die Senne-CDU sieht die Sicherstellung des Energienetzes eindeutig als kommunale Daseinsfürsorge an. „Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen. Ob Hövelhof seine aktuell geringen Prozentanteile von 0,0021% erhöhen soll, diese Frage werden wir erst nach weiteren Beratungsrunden beantworten können“, so Fraktionsvorsitzender Wilfried Lappe. Gerade bei diesem zukunftsweisenden Projekt, müssen weitere Informationen nicht nur für die Stadt- und Gemeinderäte sondern auch für die gesamte Bürgerschaft erfolgen. Wesentliche Aspekte für die Hövelhofer CDU sind die Arbeitsplatzsicherung vor Ort und eine Finanzierung ohne Kreditaufnahmen durch die Kommune. Sichergestellt sein muss die Netz- und Versorgungssicherheit sowie Mitbestimmung bei Entscheidungsprozessen im Unternehmen.